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Unternehmen dürfen keine Zeit verlieren, um ihre (digitale) Transformation voranzutreiben

Unternehmen dürfen keine Zeit verlieren, um ihre (digitale) Transformation voranzutreiben
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Diese Woche hatte ich einige spannende Gespräche über die Entwicklung der globalen Märkte.

Fest steht, egal ob disruptives oder traditionelles Unternehmen, die Herausforderungen werden in absehbarer Zeit nicht geringer werden.

Unabhängig von den Rahmenbedingungen einzelner Branchen oder Märkte gibt es einen Faktor, mit dem sich meiner Meinung nach alle Organisationen auseinandersetzen müssen:

Z E I T !

Wenn ich auf das ein oder andere Gespräch in diesem Zusammenhang zurückblicke, scheint mir, dass einige Entscheider:innen – insbesondere aus der traditionellen Industrie – glauben, noch genug von dieser wichtigen Ressource zu besitzen.

Werfen wir vor diesem Hintergrund beispielsweise einen Blick auf den Pro-Kopf-Umsatz im deutschen Maschinen- und Anlagenbau von 2014 bis 2019, also vor der Pandemie: Laut Statista lag der Umsatz pro Mitarbeiter:in zwischen 210.400 (2014) im Minimum und 219.200 Euro (2017) an der Spitze.

Die mehr oder weniger geringen Schwankungen könnten Entscheider:innen den Eindruck vermitteln, alles richtig gemacht zu haben. Und von einem bestimmten Standpunkt aus ist es das sicherlich.

Ist es klug, einfach so weiterzumachen?

Um diese Frage zu beantworten, lassen Sie uns eine globale Perspektive einnehmen: konkret auf die Entwicklung des S&P 500 Index und der Fortune-500-Liste.

Seit dem Jahr 2000 bis heute existieren 52 % der Fortune-500-Unternehmen nicht mehr in ihrer ursprünglichen Struktur. Es wird geschätzt, dass 75 % des heutigen S&P 500 Index bis 2027 ersetzt werden. Unternehmen dürfen keine Zeit verlieren, um ihre (digitale) Transformation voranzutreiben.

S&P 500 Index

Im Jahr 1958 hatten im S&P 500 gelistete Unternehmen eine durchschnittliche Verweildauer von 61 Jahren. Die Zahlen des Forschungsunternehmens Innosight zeigen, dass die durchschnittliche Zugehörigkeit bis 1980 auf 25 Jahre zurückgegangen ist. 2011 sank die durchschnittliche Zugehörigkeit sogar auf 18 Jahre. Bei der gegenwärtigen Abwanderungsrate schätzt Innosight, dass drei Viertel des heutigen S&P 500 bis 2027 ersetzt werden.

Fortune-500-Liste

Untersuchungen zeigen, dass seit dem Jahr 2000 52 % der Fortune-500-Unternehmen entweder insolvent gegangen sind, aufgekauft wurden oder aufgrund digitaler Disruption nicht mehr existieren. Die Kollision der physischen und der digitalen Welt hat sich auf alle Dimensionen der Gesellschaft, des Handels, der Unternehmen und des Einzelnen ausgewirkt.

Eine Studie von Constellation Research weist darauf hin, dass Unternehmen aus vielen Gründen aufsteigen und fallen. Allerdings ist die digitale Disruption eindeutig für einen großen Anteil verantwortlich.

Abschließender Gedanke

Die Frage, ob es weise ist, einfach wie bisher weiterzumachen, muss jeder von uns für sich selbst beantworten. Die oben genannten Zahlen sollten meines Erachtens allerdings Grund genug sein, um darüber nachzudenken.

Die Erfahrung hat mich eines gelehrt: Ob im Geschäft, im Sport oder im Leben, es ist nie eine kluge Entscheidung, sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit auszuruhen.

Signature
Mike Flache

PS: Zusammen mit talentierten Teams baue ich weltweit Digitalgeschäft auf. Wenn Sie sich über digitales Wachstum austauschen möchten, schreiben Sie mir gerne.

Titelbild: Михаил Павленко on Unsplash
Quelle: Harvard Business Review, Innosight

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen sind ausschließlich die Meinung des Autors und keine Anlageberatung – sie werden nur zu Bildungszwecken bereitgestellt. Indem Sie diese verwenden, stimmen Sie zu, dass die Informationen keine Anlage- oder Finanzanweisungen darstellen. Recherchieren Sie selbst und wenden Sie sich an Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
Gender-Hinweis

Vielfalt und Chancengleichheit sind zwei Aspekte, die Mike Flache wichtig sind – unabhängig von Alter, kultureller Herkunft, Geschlecht, Geschlechtsidentität und Handicap. In einigen Texten wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern ausschließlich die maskuline oder feminine Form verwendet.​ Das dient lediglich der Lesbarkeit, ist stets wertfrei gemeint und bezieht immer alle Menschen ein.

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Mike Flache

Einmal pro Woche versende ich eine E-Mail mit Insights zu digitalem Wachstum. Geschrieben für Macher:innen und Entscheider:innen. Gelesen von Unternehmer:innen, Gesellschafter:innen und Führungskräften, darunter Fortune 500-CEOs.

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